Viel gelernt beim Bundestrainer


Greven. Das Pfingstwochenende verbrachten die Grevener Karatekas Lars Bartschat, Michael Surkau und Alexander Kreiser in Dresden, wo das TVE-Trio mit 120 anderen Athleten aus ganz Deutschland den drittgrößten Lehrgang (nach dem Sommerlehrgang und dem Grevener Bundeslehrgang) bestritten.
Bundestrainer Akio Nagai Shihan und sein österreichischer Kollege Norio Kawasoe Shihan forderten trotz der hochsommerlichen Temperaturen ein hohes technisches Niveau von den Anwesenden.
Kawasoe Shihan, der mittlerweile den 8. Dan verliehen bekam, leitete an allen drei Tagen die Kihoneinheit. Tritte links, Abwehrtechniken rechts, in alle Richtungen ließ er die Karatekämpfer laufen und forcierte dabei immer wieder das Tempo und achtete auf jedes kleine Detail.
Alexander Kreiser fand sich in der Gruppe der Grün- und Violettgurte wieder und übte an ersten beiden Tagen eine Partnerübung, die auf den Freikampf vorbereitet.
Lars Bartschat und Michael Surkau landeten in der höchstrangigen Gruppe, die am ersten Tag von Kawasoe Shihan unterrichtet wurde. Der österreichische Bundestrainer zeigte den Braun- und Schwarzgurten einfache, direkte Kontertechniken und setzte damit das Training vom Bundeslehrgang im März fort.
Am Sonntagmorgen nahm Nagai Shihan die Prüfungen ab, während parallel dazu die restlichen Karatekas die Anwendung der Kata Enpi von Kawasoe Shihan lernten.
Alexander Kreiser legte seine Prüfung zum 3. Kyu, dem ersten Braungurt ab. Er konnte die Prüfer mit seinen sauberen Techniken überzeugen. Im Kumite bestand der Grevener als einer der wenigen Prüflinge mit der Bestnote A.