Erfahrung und Glück fehlte

Die Kämpfe der Schwarzgurte um den Nagai Cup fanden beim Turnier in Dresden statt. Dabei zahlten sich für die beiden Grevener Lars Bartschat und Michael Surkau die vielen Trainingseinheiten und Lehrgangsbesuche der vergangenen Monate aus.

Sie wurden nicht als Außenseiter gesehen, sondern galten als mögliche Kandidaten für die Finalteilnahmen und die Titelkämpfe. Schon im Katawettbewerb wurden diese Chancen deutlich, denn Bartschat zog mit der höchsten Punktwertung der Vorrunden ins Finale der letzten vier ein. Dort fehlten ihm nur einige Zehntel auf seine erfahreneren Gegner, so dass Lars sich mit Platz vier begnügen musste. Michael Surkau schied erwartungsgemäß in der ersten Runde aus.

Im Kumite konnte Surkau (22) jedoch seine Größe zu seinem Vorteil nutzen. Im Kampf um das Halbfinale traf er mal wieder auf Marco Wäger. Im Gegensatz zu den bislang eindeutigen Niederlagen war es diesmal denkbar knapp: Michael verlor erneut.

Lars Bartschat tat sich nicht ganz so leicht, zog aber erneut in die Finalrunde ein und traf dort auf Fabian Weber-Heck. Beide Kontrahenten gaben sich keine Blöße. Erst nachdem Lars nach einem Schlag seines Gegners zu Boden gegangen war, konnte sich Fabian Weber-Heck weiter durchsetzen und gewann in der Verlängerung. Im Kampf um den dritten Platz traf Lars seinerseits auf Marco Wäger, hatte diesem jedoch wenig entgegenzusetzen, so dass es hier auch nur für den vierten Platz reichte.

Das Potenzial ist da, resümierten die beiden Grevener Trainer, es fehlte diesmal jedoch am nötigen Glück und auch ein wenig an der Erfahrung.