TVE-Karateka auf dem Treppchen

eärgert hat er sich schon. „Den hätte ich gehabt“, war sich Michael Surkau sicher, dass er seinen Gegner im Viertelfinale besiegt hätte. Doch eine Disqualifikation machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Es war schon ein bisschen unglücklich“, meinte Surkau, nachdem er im Kampf zu hart war und seinen Gegenüber am Kopf getroffen hatte. „Irgendwer rennt hier jetzt mit einem blauen Auge rum“, nahm es der Karateka mit Humor, dass er den Pokal aus dem vergangenen Jahr am Samstagnachmittag in der Emssporthalle beim Nagai Cup nicht verteidigen konnte.Ansonsten war das Turnier für die Grevener recht erfolgreich. Andrej Marsenok belegte in der Kategorie EM12 Kata den ersten und in der Kategorie EM 12 Kumite den dritten Platz. Mareike Schlüter holte sich den dritten Platz in der Kategorie EW1 Kata sowie Leonard Schomaker in der Kategorie K1 Kumite. „Die Ergebnisse sind völlig in Ordnung“, meinte Surkau aus Grevener Sicht. „Ein bisschen Pech war auch dabei“, deutete er an, dass mit etwas mehr Glück auch durchaus mehr zu holen gewesen wäre.Aus organisatorischer Sicht verlief das Turnier glatt und reibungslos. „Bis auf die Siegerehrung ist es gut gelaufen“, war Surkau die Erleichterung anzusehen, als das Turnier beendet und die etwas chaotischen Verhältnisse bei der Siegerehrung überstanden waren. Bürgermeister Peter Vennemeyer übergab zusammen mit Thomas Borgmeier von der Sparkasse sowie dem Bundestrainer Nagai die Pokale. „Ich hoffe, dass sie alle tolle Sporterlebnisse hatten“, sagte Vennemeyer zu den rund 170 Sportlern, die aus allen Ecken Deutschlands extra für den Pokal angereist waren.