Grevener setzen sich in Szene

Greven – Das erste Trainingswochenende in der näheren Umgebung nach der Sommerpause lockte knapp 50 Karatekas aus dem ganzen Bundesland an, dabei auch fünf Karatekas aus Greven. Bundestrainer Akio Nagai Shihan begann mit seiner Spezialität, einfachen Fauststoß-Kombinationen. Nach diesen Appetithappen folgten konditionsfördernde Technikkombinationen und Partnerkampf. Angefangen bei der einfachsten Form des Kumites, folgten schwierige Variationen und Abläufe. Für die Braun- und Schwarzgurte führte dieses Potpourri bis zum Halb-Freikampf.

Durchweg konnten sich hier die drei Grevener Dojoleiter Lars Bartschat, Andreas Glatzel und Michael Surkau in Szene setzen. Mit fehlerfreien Abläufen, guten Abwehrtechniken und vor allem starken Angriffen überraschten sie ihre Gegner und punkteten mehrmals. Nagai Shihan fand Gefallen an diesen Leistungen und so mussten Lars Bartschat und Michael Surkau nacheinander vor der Gruppe ihr Können um Partnerkampf unter Beweis stellen.

Am Sonntagmorgen lag der Schwerpunkt des Trainings im Bereich der Kata. Diese Schattenkämpfe, vergleichbar mit einer Kür beim Eiskunstlauf, wurden mehrfach geübt. Die hohen Gürtelgrade mussten sich in Dreier-Gruppen den kritischen Augen des 60 Jahre alten Bundestrainer stellen. Lars Bartschat und Michael Surkau wurden mehrmals nach vorne zitiert.

Die Grevener konnten an diesen zwei Tagen zeigen, dass trotz der Schließung des Shimazu-Gesundheitszentrums Anfang Juli immer noch hochklassiges Karate trainiert wird. Um dieses Niveau zu gewährleisten, sind die Dojoleiter schon am Wochenende in Auerbach/Voigtland. Dort findet der zweite Katalehrgang statt. Im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft in Warendorf am 19. und 20. Oktober ist dies eine gute Vorbereitungsmöglichkeit.