Comeback von Fabian Zink

Greven – Die ersten Wettkämpfe der Karatekas in diesem Jahr finden am kommenden Wochenende in Auerbach/Vogtland statt. Eigentlich war die Nachwuchsmeisterschaft und der Nagai Cup für Mitte Mai geplant, ein Länderkampf Ende April in Portugal zwang jedoch zum umdenken. Knapp 6 Wochen wurden die beiden Meisterschaften nach vorne gezogen.

Somit blieben zur Vorbereitung nach dem Bundeslehrgang nur vier Wochen. Gleichzeitig fangen die Osterferien an. Das stellt vor allem die Karatekas des TVE Greven vor einige Probleme.

Einzig Alexander Kreiser (2. Violettgurt), Michael Surkau (3. Braungurt), Lars Bartschat (1. Schwarzgurt) und Fabian Zink (2. Schwarzgurt) konnten sich für dieses Wochenende Zeit nehmen und werden aus Sicht des TVE Greven an den Titelkämpfen teilnehmen. Am Samstag startet Alexander Kreiser. Für ihn gilt es, seine Dominanz weiterhin unter Beweis zu stellen. Auf den vergangenen beiden Meisterschaften konnte er im Kumite den Titel nach Greven holen. Sensationell war dabei, dass er nicht einen gegnerischen Treffer kassierte.

Auch Michael Surkau wird am Samstag starten. Inzwischen zum 10. Mal nimmt der Grevener an einer Meisterschaft teil. Seine Disziplin ist ebenfalls der Freikampf, da er hier seine Körpergröße und seine Reichweite vorteilhafter nutzen kann als bei der Kata.

Am Sonntag wird der Nagai Cup ausgetragen. Diese internationale Meisterschaft wird inzwischen zum dritten Mal ausgetragen und ist erstmals offiziell auch für Braungurte zugelassen.

Lars Bartschat und Fabian Zink werden nach ihren Schiedsrichtertätigkeiten am Vortag beide auf dem Nagai Cup starten. zusätzlich wird Michael Surkau die Gelegenheit nutzen, um Erfahrung zu sammeln.

Lars Bartschat hofft auf ähnlich gute Resultate wie auf der Deutschen Meisterschaft im Oktober. In den Einzeldisziplinen Kata und Kumite konnte er seine Fähigkeiten gut unter Beweis stellen, scheiterte jedoch immer an wesentlich erfahreneren Kämpfern.

Fabian Zink nimmt erstmals seit über einem Jahr wieder an einer Meisterschaft teil. Eine langwierige Verletzung machte dem in Detmold lebenden Grevener lange zu schaffen. Für ihn steht mehr die Erfahrung im Vordergrund als eine hohe Platzierung.