Bundestrainer fordert Grevener heraus

Zufrieden zeigte sich der Bundestrainer Akio Nagai am Wochenende mit den Karatekas aus Greven. Vor allem die 17 Prüflinge des Shimazu Dojos verließen am Sonntag Münster in der Gewissheit, beim nächsten Training mit dem gelben Gürtel zu trainieren. Bis zur Prüfung war es aber ein weiter Weg. Nagai Shihan war bester Laune und ließ den 75 angereisten Karatekas aus Münster, Warendorf, Greven, Beelen und Herford keine Minute zum Verschnaufen. Nach einer kurzen Gymnastik ging es am Samstag direkt zur Sache. Kurze schnelle Bewegungsabläufe mit viel Beinarbeit forderten alle. Für die Oberstufe gab es zudem immer wieder eine kleine Extraeinlage, so dass auch die Violett- bis Schwarzgurte auf ihre Kosten kamen.

Nach einer kleinen Pause wurde dann mit einem Partner trainiert. Erneut übte die Unterstufe die Grundlagen des Partnerkampfes. Die Oberstufe hingegen übte gleich mit drei Partner. Gegen 18 Uhr waren dann auch die letzten Karateanzüge durchgeschwitzt und der Bundestrainer beendete den Lehrgang für diesen Tag.

Alle außer Atem

Am Sonntag um 11 Uhr war dann wieder Schwitzen angesagt. Erneut zeigten kurze schnelle Kombinationen von Fauststößen, Abwehrtechniken und Tritten Wirkung. Es dauerte keine Stunde, bis alle außer Atem waren. Es folgte das obligatorische Katatraining, das nochmals jeden Teilnehmer forderte.

Zehn Minuten später ging es für insgesamt 44 Karatekas nochmals weiter, die Gürtelprüfungen wurden abgenommen. Die zehn Kinder und sieben Erwachsenen zeigten großes Kämpferherz und gute Leistungen in den Bereichen Kihon (Grundschule), Kumite (Partnerkampf) und Kata (Formenlauf). Das Gezeigte beeindruckte auch den Bundestrainer, der ausschließlich gute Benotungen für die Grevener vergab, im gleichem Atemzug lobte er die Grevener Karatekas und Trainer.