Training in Bad Oeynhausen

Trotz des komischen und wechselhaften Wetters waren immerhin 9 Leute von uns mit auf dem Weg nach Bad Oeynhausen. Neben Regen und Sonnenschein und einem guten Training, kamen wir auch in den Genuss die unfreiwillige Baustelle zu sehen, die am Donnerstag ein LKW verursacht hatte, in dem ihm seine Ladung, 20 Tonnen Kunstharz, ausgelaufen waren.
Um 14:15 begrüßte der Dojoleiter Patrick Kowaleski die 40 Karatekas aus Greven, Hollenhorst und natürlich aus Bad Oeynhausen.
Die eigentliche Idee des Lehrganges war, dass jede der zwei Gruppen unter verschiedenen Trainiern eine kurze Trainingseinheit absolvierte. Patrick war für das Kihon verantwortlich, Lars für Kata und Michael für Kumite.

Nach einem gründlichen Aufwärmtraining ging es für die Weiß und Gelbgürtel mit dem Kihontraining los. Viele Drehungen und auch einige neue Techniken forderten die Karatekas.
Währendessen übernahm Michael das Kumitetraining bei der Oberstufe. Hierbei prallten zwei Welten aufeinander. Die Anwesenden des DKV kannten ein Kumite in dieser Art nicht, gaben aber ihr bestes um die Kombinationen und Partnerübungen so wie gefordert auszuführen.
Nach einer kleinen Pause gab Lars den Weiß und Gelbgurten eine kleine Katalektion. Er versuchte klar zu machen, dass zu einer Kata mehr gehört als die Technik. Vielmehr muss ein Karateka bei einer Kata viel mit Gefühl und den Augen arbeiten.
Patrick bracht derweil die Oberstufe mit einem umfangreichen Kihontraining zum Schwitzen. Neben verschiedenen Enpikombinationen war diesmal auch die Anwendung dieser Kihonkombinationen wichtig.
Einer erneuten Pause folgte eine Kumiteeinheit bei der Unterstufe. Nachdem das Gohonkumite zu genüge geübt worden war, erlernten die Weiß, Gelb und Grüngürtel einige kleine Anwendungen der Kihontechniken, in dem Sie Hebel und Feger kennenlernten.
Die Oberstufe lief gleichzeitig Katas. Den Gürtelgruppen angemessen wurde Bassai Dai, Enpi und für die Braun und Schwarzgurte Gangaku geübt.
Zum Abschluss trainierten die Violett, Braun und Schwarzgurte Kumite unter Domenico, einem DKV Karatekas. Hier kam der Unterschied zum traditionellen und sportliche Orientierten Karate deutlich hervor. Locker Bewegungen und schnelle Techniken dominierten das Geschehen.
Alles im Allen war dieses gemeinsames Training eine wirklich gute Sache, die nach einer Wiederholung grade zu ruft 🙂