Knie wird Alexander Kreiser zum Nachteil

Es war kurz nach 19 Uhr am Samstagabend, als die Siegerehrungen des Wettkampfwochenendes in Dresden ihr Ende fanden. Auf der dortigen Nachwuchsmeisterschaft starteten Andrej Marsenok und Alexander Kreiser. Andrej konnte trotz seiner Nervosität mit der Kata Heian Shodan “ die erste Kata, die man als Karateka lernt “ die Kampfrichter überzeugen und erreichte hier den zweiten Platz. Auf dem Weg dahin gelang es ihm, erfahrenere und höher graduiertere Gegner zu besiegen, die den unscheinbaren 15-Jährigen offensichtlich unterschätzt hatten. Im Kumite reichte es nur zu einem dritten Platz.

Ebenfalls im Kata- und Kumitewettbewerb startete Alexander Kreiser (Bild) – , jedoch bei der höchsten Wettkampfgruppe, den Braungurten über 18 Jahre.

Die gute Form, die Alexander schon in der Vorbereitung gezeigt hatte, brachte ihn im Katawettbewerb sogar in die Punktwertung der letzten Acht, zu einer Finalteilnahme reichte es jedoch nicht ganz. Im Verlauf dieses Katawettbewerbes zog er sich eine Blessur am Knie zu, die ihm im Kumite zum Nachteil wurde. Seine Beinkombinationen waren nicht so schnell wie gewohnt, so dass er schon in der Vorrunde die Segel streichen musste. Trotzdem reichte es, um sich einen Platz in einer Kumitemannschaft aus Dresden zu sichern, die nach dem Aus ihres dritten Mannschaftskollegen noch dringend Ersatz suchte.

Alexander konnte für diese Mannschaft wichtige Punkte beitragen, so dass die Mannschaft des Dresdener Vereins Ouchi im Finale auf die Mannschaft aus Köln traf und sich dort erst im Stechen geschlagen geben mussten.