Lehrgang in Brotdorf

Manchmal müssen gute Dinge weile haben, und so ließ auch der erste Lehrgang, den Patrick (Maeda San), Lars (Togo San) und Michael (Kirin San) zusammen besuchten lange auf sich warten. Aber, es lohnte sich?
Es war am Samstag Morgen als der bärtige Patrick mit seinem neuen Mazda, getüncht in Maeda-Orange, bei uns in Greven vorbei fuhr, und ehe wir uns versahen eingepackt hatte und wir uns schon auf dem langen Weg nach Merzig ? Brotdorf befanden.

Trotz Stau, ner Menge Landstraße und zahlreicher Pinkelpausen erreichten wir die knapp drei Jahre alte Halle rechtzeitig und starteten mit dem Lehrgang durch.

Das Training von Nagai Shihan war wie immer 1A, warum fährt man auch sonst so lange Strecken? Bei angenehmen Temperaturen hatte Sensei Nagai uns drei schon bald am Limit und setzte geschickte Pausen ein, damit wir wieder ein wenig Luft konnten und er uns danach wieder schön lang machen konnte. Dieses Spielchen dauerte einige Zeit. Und gegen 18:00 durften wir auch endlich die Duschen ausgiebig nutzen. Kurz nach sieben Uhr waren wir am Treffpunkt des Abends und stellten schnell fest, dass der Abend noch mit Kino oder Disko beendet werden sollte.

Die Suche nach einer lokalen Kennerin der Szene dauerte nicht lange, so dass wir gegen halb Elf (lange Telefonate und Überredung der Eltern unseres Scouts kosteten Zeit) endlich vor der Tür des Purzelbaums standen.
Schon nach einigen Minuten hatte der DJ dank Patricks individuellen Tanzstil erkannt, dass wir nicht aus Merzig kamen. Knapp 2 Stunden lang beherrschten die drei Westfalen die Tanzfläche und sorgten für Erheiterung beim Rest der Anwesenden und für eine fette Party.

Mitten in der Nacht waren wir zurück in der Halle, legten eine kurze Schlafpause ein und trafen uns um 07:30 Uhr mit Shihan Nagai zum Walken am Morgen?(tausend Dank gilt dabei immer noch Patrick (c: ) Einige Kilometer malerische Umgebung und viel Berg später folgten einige Mae-Geris und Gyku-Zukis in der Fußgängerzone, die um kurz nach 09:00 noch nicht ganz so gut belebt war (gut das ich so lange Beine habe..).
Anschließend folgten wir der netten Einladung zum Frühstück, die am Abend zuvor getätigt worden war, und ließen uns über die saarländischen Gewohnheiten aufklären (Ei mit Maggi). Aber Geschmäcker sind ja immer verschieden (c:

Um kurz vor Elf trafen wir an der Halle ein, an der wir von den Lehrgangteilnehmern heiß erwartet wurden ? Lars hatte den Schlüssel in der Tasche und niemand von den Ausrichtern hatte beim Walking dran gedacht, aber dank Patricks Drängeleien waren wir ja noch pünktlich.
Es folgten noch einige heiße Trainingskombinationen, die durch die Prüfungen, einige Fotos und einem kurzen Sonnenbad gefolgt wurden, bevor wir den Heimweg antreten durften, der uns wegen günstigen Spritpreisen über Luxemburg führte. Und wäre nicht der tolle LKW Unfall auf der A1 gewesen, hätte die Rückfahrt ja noch halbwegs angenehm werden können?