Lehrgang in Greven

35 Karateka trafen sich am Wochenende in Greven, um an einem Lehrgang mit Bundestrainer Nagai Shihan teilzunehmen. Der Platz in der Halle war für die wenigen Teilnehmer ein wenig überdimensioniert, aber Nagai Shihan wusste schon wie er diese zusätzliche Bewegungsfreiheit nutzen konnte, um seine Schüler ins Schwitzen zu bekommen. Nach der Gymnastik hielt man sich nicht lange mit einfachen Grundschultechniken auf, sondern ging direkt in die Vollen. Dabei wurde deutlich, dass dieses Training vor allem für die anwesenden Kadermitglieder gedacht war. So übernahm Reinhard Nawe aus Warendorf auch das Training der Unterstufe, als Nagai Shihan merkte, dass der Nachwuchs nicht mehr mit dem Tempo des Grundschul- und Partnertraining mitkam.

Vor allem Katatraining stand bei der Unterstufe im Vordergrund. Immer wieder wiederholten sie die bekannten Abläufe, wurden auf Fehler hingewiesen, korrigiert und motiviert.

Die Oberstufe beschäftige sich derweil mit verschiedenen Partnerkombinationen, bestehend aus Ashi-Barai, Mawashi Geri und weiteren Techniken. Neben dem richtigen Angriffstiming waren Schnelligkeit und Kime gefragt, die eine Kombination erst zum durchschlagenden Erfolg brachten.
Den Abschluss des Trainings, nach einer Kata-Einheit, bei der auch nach potentiellen Mannschaften für das kommende Jahr gesucht wurde, bildeten ein Happo-Kumite und eine Partnerübung, die zu viert ausgeführt wurde.

Abends traf man sich in den bekannten Räumlichkeiten des Hotel Wermelt und blieb dort eine lange Zeit, bevor man sich über eine Zwischenstation (McD) zur Übernachtungshalle aufmachte.

Am Sonntag stand natürlich eine weitere Trainingseinheit an. Aber vor allem wollte man die Stimmung des Vortages deutlich anheben und beim Training den Biss zeigen, den man am Vortag schmerzlich vermissen ließ.
Nach und nach zogen auch viele Karateka mit, so dass sich ein Training entwickelte, bei dem sich die Partner gegenseitig anstachelten und motivieren. Das Optimum wurde zwar nicht erreicht, aber gegenüber dem Vortag konnte man eine deutliche Steigerung verzeichnen, die auch beim Bundestrainer gefallen fand. Das Resultat: Noch mehr Schweiß durch längeres Training.

Mit insgesamt 7 Prüfungen wurde das Training beendet. Alle Prüflinge bestanden mit guten Ergebnissen, so dass dem Rückweg oder der Entspannung nach dem Training nix mehr entgegen stand.