Taktiktraining und Teamgeist

Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Gürtelprüfungen endete am vergangenen Wochenende der erste Karatelehrgang in Freudenburg nach der rund vierwöchigen Sommerpause.
Bereits seit Donnerstag war das kleine Dorf an der Grenze zum Saarland fest in der Hand von 15 Karateka, denn Bundestrainer Nagai Shihan nahm sein Nationalteam rund acht Wochen vor der WM in Tokio in die Pflicht und führte einen mehrtägigen Kaderlehrgang im Vorfeld des Lehrganges durch. Neben dem Trainingsaspekt sollte der Lehrgang dazu dienen, das Team aufeinander einzuschwören.
Von den insgesamt 22 nominierten Karateka konnten nur 15 an diesem Trainingslager teilnehmen. Darunter auch der TVEler Michael Surkau, der im Freikampf-Einzel sowie mit der Freikampf-Mannschaft in Tokio an den Start gehen wird. Alexander Kreiser, ebenfalls für die WM nominiert, war aus beruflichen Gründen nicht in Freudenburg dabei.
Das anwesende Nationalkader erlebten vier Tage lang voller Training und nur kurzen Ruhepausen. Dank der Gastfreundschaft des ausrichtenden Karatevereins in Freudenburg war für eine Sporthalle, Verpflegung und die notwendige Ruhe gesorgt.
Für das Training waren Bundestrainer Nagai Shihan, 8. Dan, sowie Eugen Landgraf, 6. Dan, zuständig. Neben dem allgemeinen Training der Kondition, Kraft und Schnelligkeit wurden speziell die Reaktion auf Angriffe im Freikampf trainiert. Ein weiter wichtiger Grundaspekt war das Taktiktraining.
Abends hatte das Nationalteam Zeit sich von der morgendlichen Laufeinheit und den drei täglichen Trainingseinheiten zu erholen, und sich gemeinsam auf die WM einzuschwören.
Mit Erfolg: Bundestrainer Nagai Shihan war am Ende des Wochenendes von der Leistungsfähigkeit und der Motivation seiner Schüler beeindruckt und lobte das Team mehrfach.