Grevener beim Sommerlehrgang

GREVEN Äußerst lehrreiche Tage erlebten Grevener Karateka auf dem Karatesommerlehrgang in Schwäbisch Gmünd.

Insgesamt vier Tage trainierten die Grevener zusammen mit über 200 anderen Karatesportlern aus ganz Deutschland, der Schweiz und Spanien unter Bundestrainer Akio Nagai sowie dem Trainer der japanischen Nationalmannschaft, Manabu Murakami Sensei. Neben den acht Trainingseinheiten standen Staffelläufe und zusätzlich Übungseinheiten für das Nationalteam an.

Zwei Einheiten

Jeden Tag wurden zwei Trainingseinheiten nacheinander absolviert, die erste mit allen Teilnehmern gemeinsam. Dabei standen Grundtechniken, Partnerübungen und Kata-Abläufe gleichermaßen auf dem Programm.

Gürtelfarben

Nach einer kurzen Pause wurden die Gruppen nach Gürtelfarben unterteilt. Während die Weiß- bis Braungürtel vornehmlich unter Bundestrainer Nagai Shihan oder altgedienten deutschen Karateka trainierten, kamen die Schwarzgurte in den Genuss des Trainings von Murakami Sensei.

Technik und Taktik lautete das Credo des zweifachen Weltmeisters. Seine Schüler sollten die gezeigten Technikkombinationen zunächst „relaxt“ ausführen, um sich an das Timing zu gewöhnen und die Verletzungsgefahr bei den ungewohnten Bewegungen zu verringern. Die Techniken sollten, so Murakami, in bestimmten Wettkampfsituationen angewendet werden, die davon abhängig sind, ob man führt oder hinten liegt.

Nationalteam

Murakami Sensei leitete das Training des Nationalteams, das fast vollzählig angetreten war. Murakami wies darauf hin, dass das Trainingsprogramm auch von der japanischen Nationalmannschaft so durchgeführt wird. Knapp zwei Stunden forderte er den rund 40 Karateka alles ab und motivierte sie, über ihre Grenzen zu gehen.