Lernen beim japanischen Meister – WN

Jasmin und Hannah waren von den Eindrücken beim Karatelehrgang begeistert.Foto:
Jasmin und Hannah waren von den Eindrücken beim Karatelehrgang begeistert.Foto:
(nab)

Greven – 100 Karatekas aus Greven und aus der gesamten Bundesrepublik nahmen in der Emssporthalle an einer Karateschulung teil.
Sie erhielten von dem erfolgreichen Karatebundestrainer Akio Nagai Shihan und dem brillanten Karatemeister Tanaka Sensei an zwei Tagen einen Schulungsunterricht.
Akio Nagai Shihan ist Absolvent der berühmten Karate Universität Takushoku in Japan. Seit 1965 lebt er in Deutschland und 1975 gründete er den Verein ,,Shotokan Karate International Deutschland“.
Tanaka Sensei ist ein japanischer Karatemeister, der sein Wissen und sein Können bei der Schulung an die Karatekas weitergab.

Er lebt in Tokio und befindet sich derzeit auf einer Lehrgangstour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich.
Schwerpunkte des zweitägigen Lehrgangs in Greven waren lockere Bewegungen, der Freikampf, Ausdauer und Kondition.
Außerdem wurden 31 Karateprüflinge auf ihre Prüfung am Sonntag vorbereitet. Eine der einfachen Prüfungsaufgaben bestand darin, auf japanisch von eins bis zehn zu zählen.

Insgesamt war die Lehrgangsgruppe aus Karatekas mit verschiedenen Gurträgern zusammengesetzt. Vom weißen bis zum schwarzen Gurt waren alle Ränge vertreten. Jeder Teilnehmer konnte von dem Unterricht der beiden Karatelehrer individuell profitieren.

,,Wir lernen jetzt schon seit zwei Jahren Karate und wollen uns durch die Schulung noch besser auf die Prüfung für den grünen Gurt vorbereiten. Die Schulung ist sehr lehrreich und macht uns viel Spaß“, sagten Die Teilnehmerinnen Hannah (12 Jahre) und Jasmin (14 Jahre) aus Bad Oeynhausen. Auch im kommenden Jahr haben sie wieder vor, an der Schulung teilzunehmen und dann die blaue Gurtprüfung zu absolvieren.

Durch den Unterricht Tanaka Sensais konnten die Karatekas einen Eindruck über die Ausführung der Übungen in Japan gewinnen. Des Weiteren war es leicht, den Anweisungen der Lehrer zu folgen, da die Übungen stets langsam vorgemacht und auf Englisch erklärt wurden. Sogar für das leibliche Wohl war bei der Karateschulung gesorgt. Nach anderthalb Stunden hartem Training nahmen die ausdauernden Teilnehmer verschiedene Getränke, Kuchen und Plätzchen zu sich. Insgesamt war die Schulung für die Karatekas eine besonders lehrreiche Erfahrung. Darin waren sich die Teilnehmer einig.