112 Kämpfer beim Bundeslehrgang

Greven Für die Karateka des TVE ist der Bundeslehrgang etwas ganz Besonderes. „Nicht nur, weil der Bundestrainer Akio Nagai Shihan das Training leitet, sondern auch, weil es härter und anspruchsvoller ist“, erklären die beiden Teilnehmer Leo Petersen und Julian Rost. Am Wochenende war es wieder soweit. 112 Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen in die Emssporthalle, um sich untereinander zu messen.

„Oss“ – so begrüßte Shihan seine Schützlinge auf japanische Art und Weise. Alle Karatekas wiederholten dies, verbeugten sich und dann konnte es losgehen. Zusammen mit seinem Co-Trainer – Shinji Tanaka, der als Gasttrainer aus Japan angereist war – demonstrierte Shihan einige Übungen, die Teilnehmer wiederholten sie. „Obwohl ich schon seit neun Jahren Karate mache, ist es immer noch schwer für mich, die japanischen Übungen zu verstehen. Da die Techniken aber eindeutig sind, kann man dem Bundestrainer leicht folgen“, erklärte TVEler Lukas Funke. Ob Freikampf oder Partnerkampf – alles wurde am Samstagnachmittag geübt, denn am Sonntag standen die großen Prüfungen bevor.
Höhepunkt
Auch er nahm am Bundeslehrgang teil, denn für ihn ist dieser Lehrgang ein Highlight. „Tanaka Sensei erklärt die Grundtechniken doch noch ein bisschen anders, als wir es gewohnt sind“, erklärte Surkau. Und auch Funke ist begeistert: „Man lernt immer wieder neue Tricks und trifft Jahr für Jahr beeindruckende Konkurrenten.“ Die Trainingseinheit war schnell vorbei, die Prüfungen rückten immer näher.
Drei verschiedene Aufgaben musste jeder Prüfling absolvieren. Grundtechniken Zunächst stellten die Teilnehmer bei verschiedenen Grundtechniken ihr Können unter Beweis, bevor sie dann im Kumite gegeneinander antraten. „Bis zum violetten Gürtel findet dies jedoch statisch statt“, ergänzte Funke. Der dritte Teil bestand aus verschiedenen Übungen (Kata), bei denen es besonders auf das Timing und die Technik ankam.
Auch sechs Grevener nahmen an dieser Prüfung teil – „mit Erfolg“, so Surkau.