Bundeslehrgang in Greven

Nach einem
Hat der Lehrgang einmal begonnen, ist er irgendwie auch schon wieder vorbei. Die letzten Wochen standen im Zeichen des diesjährigen Bundeslehrgangs. Einiges musste organisiert, viele Kuchen gebacken und das Prüfungsprogramm geübt werden.
Gepasst hat alles. Sogar das Wetter. Vor der Halle Sonnenschein, in der Halle 112 heiße Karateka, die jedes Wort, das Nagai Shihan oder Shinji Tanaka sagten, förmlich in sich aufsogen. Karate kann manchmal ja so einfach sein, konnte man denken. Bei der Umsetzung wurde es aber irgendwie doch viel schwieriger, als man es noch Sekunden vorher bei Tanaka Sensei beobachten konnte.

anstrengenden Training folgte der gemütliche Teil im Hotel Wermelt. Die Köche und Thekencrew arbeiteten auf Hochtouren, um unsere Wünsche zu erfüllen. Mit Erfolg. Am Sonntag waren alle Teilnehmer wohlauf und fit. Aufgrund der geringen Prüflinge trainierten zunächst alle Teilnehmer nochmals unter Tanaka Sensei. Eine Stunde lang übte der 43 Jahre alte Japaner mit den Deutschen Kihontechniken. Am Anfang legte er viel Wert auf Kime. Am Ende der Einheit wurden die Techniken locker und schneller gegen einen Partner ausgeführt.

Während die Prüflinge in einem Teil der Halle unter den Augen der Prüfer alles gaben, trainierten die übrigen Karateka weiter unter Tanaka Sensei. Neben einigen weiteren Partnerübungen stand in dieser Einheit ebenfalls das Training verschiedener Kataabläufe im Vordergrund. Was folgt ist bekannt. Die Ergebnisse der Prüfungen wurden vorgelesen, der Trennvorhang wieder hochgezogen und die Teilnehmer bildeten, wie zu Beginn des Lehrgangs, fünf Reihen.

Nicht einmal eine Stunde später war die Halle aufgeräumt, das letzte Stück Kuchen verputzt und es deutete nichts mehr auf den Bundeslehrgang hin. Wir freuen uns aber schon auf den nächsten Lehrgang im September.