Meisterschaft in Leinzell

Zu fünft (Michael, Steffen, Lukas, Christina und Gaby) waren wir am ersten Aprilwochenende bei der Meisterschaft in Leinzell bei Schwäbisch Gmünd. Lukas, Steffen, Gabriela und Christina gingen bei der Nachwuchsmeisterschaft an den Start und konnten vor allem Erfahrung sammeln. Nach einem spannenden Stechen belegte Gabriela den vierten Platz im Katawettbewerb ihrer Kategorie.
Trotz der mehrwöchigen Trainingspause konnte Lukas im Katawettbewerb seiner Kategorie den fünften Platz erreichen. Sicherlich wäre eine Medaille schöner gewesen, aber ohne Vorbereitung und in diesem Starterfeld ist der fünfte Platz schon beachtlich.
Beim Nagai Cup erreichte Michael den vierten Platz im Kumite.

Die restlichen Starts gingen, gelinde gesagt, in die Hose. Meistens war in der ersten Runde Ende Gelände. Ob die Nervosität, der wenige Schlaf oder technische Fehler zum frühen Ausscheiden führten sei dahin gestellt. Eins wurde jedoch deutlich: Trotz des teilweise sehr kleinen Starterfeldes war das Niveau nicht schlecht und eine durchschnittliche Leistung reicht eben nicht für eine Platzierung auf dem Treppchen.
Die korrekte Ausführung der Techniken, Kime, Ausstrahlung und Timing ergeben zusammen den Schlüssel zum Erfolg. Ergo: Trainieren, trainieren und trainieren.

Michael und Lukas gingen am späten Nachmittag beim Nagai Cup an den Start. Lukas startete in beiden Wettbewerben. Leider war beide Male in der ersten Runde Schluss. Die Erfahrung, die Lukas sammeln konnte, ist sicherlich unbezahlbar.
Michael startete im Freikampf und erreichte den vierten Platz. Nach guten Vorrundenkämpfen fand er leider kein Mittel gegen die beiden Brüder Röseler aus Dresden, die an diesem Tag einfach besser waren. Immerhin reichte es mit dem vierten Platz für die EM-Nominierung.

Ein schöner Nebenaspekt der Meisterschaft war das Wiedersehen mit Lars und seiner Freundin Melli. Die beiden besuchten die Wettkämpfe und konnten sich nach einigen Jahren Abwesenheit einen guten Überblick über das Leistungsniveau verschaffen. Das gemeinsame Abendessen war ein schöner Abschluss des Wochenendes, der trotz langer Fahrt, wenig Schlaf und keinen Pokalen sehr lehrreich war.