— Frühes Aus bei EM-Premiere —

Lukas Funke Lukas Funke scheidet bei seiner ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft in der ersten Runde aus.

Den Heimvorteil und die Unterstützung seiner Trainingspartner halfen Lukas Funke bei der Karate- Europameisterschaft in Dresden am Ende nicht. Schon sein Auftaktmatch im Freikampf verlor Funke knapp und musste für den Rest der Wettkämpfe mit der Zuschauerrolle vorlieb nehmen.

In Dresden trafen sich am vergangenen Wochenende 22 Nationen, um in 44 Kategorien die Europameister zu ermitteln. In verschiedenen Wettbewerben und Altersklassen traten knapp 1000 Einzelstarter und 35 Mannschaften an und stellten die Organisatoren vor eine große Aufgabe. Das deutsche Team war mit 25 Teilnehmern vertreten und konnte insgesamt drei Medaillen erkämpfen.

Lukas Funke ging im Freikampf der Leistungsklasse über 75 Kilogramm an den Start. In seinem ersten Kampf bei einer EM traf der Grevener auf einen Kämpfer aus Irland. Der erwies sich als quirlig und erfahren und ging schnell in Führung. Beim Stand von 0:2 wechselte Lukas Funke seine Taktik und kämpfte offensiver.

Mit Erfolg, denn er konnte nun seinerseits punkten. Um zumindest die Verlängerung des Kampfes zu erreichen, setzte er in den letzten Sekunden der Kampfzeit alles auf eine Karte und versuchte, seinen Gegner mit mehreren Angriffen unter Druck zu setzen. Leider konterte der irische Kämpfer den jungen Grevener bei diesen Angriffen aus und gewann den Kampf.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich der Grevener nach seinem frühen Aus. Trotz seiner Verletzung, die in den zehn Wochen vor der EM kaum Training erlaubte, hatte er bis zum Ausgleich seinen Gegner gut im Griff. Durch sein frühes Aus verspielte er zudem seine Chancen, in der Freikampf-Mannschaft zu starten. Trost spendeten 14 Grevener Fans, die das deutsche Team, und vor allem Lukas Funke, in Dresden lautstark unterstützten.