12. Mai 2026

Rekord beim Karate-Lehrgang in Beelen

Volle Halle und starker Auftakt

Volle Halle, schweißtreibende Trainingseinheiten und jede Menge gute Laune: Der Karate-Lehrgang in Beelen hatte in diesem Jahr einiges zu bieten. Mit rund 150 Karateka aus dem Münsterland, OWL, Köln und Niedersachsen wurde sogar eine neue Rekordbeteiligung erreicht. Mittendrin natürlich auch unser Dojo Shimazu mit stolzen 31 Teilnehmern – damit waren wir kaum zu übersehen.

Für das abwechslungsreiche Programm sorgte wieder einmal das erfahrene Trainerteam mit Frank Stuckemeier (7. Dan), Michael Surkau (6. Dan), Jörg Fichna (5. Dan), Clyde White (5. Dan), Markus Boy (5. Dan) und Thomas Steiling (4. Dan). Noch bevor das erste Kommando und der erste Oi Zuki durch die Halle flog, wurde es allerdings erst einmal herzlich: Ein großes Dankeschön ging an alle Helferinnen und Helfer, ohne die so ein Wochenende nicht möglich wäre. Da das Ganze auch noch am Muttertagswochenende stattfand, gab es zusätzlich Blumen für Mama Scholz, Mama Halbuer und Karin – vermutlich die einzige Trainingseinheit des Tages ganz ohne Muskelkater.

Das gemeinsame Training danach startete unter der Leitung von Frank Sensei. Schwerpunkt waren Oi Zuki in verschiedenste Richtungen – sehr zur Freude aller Orientierungstalente – sowie einige Übungen rund um den Mae Geri. Nach rund einer Stunde Training und einer kurzen Pause wurden die Gruppen nach Graduierungen aufgeteilt.

Kata, Kumite und Kuchenbuffet

Bei den Weißgurten drehte sich weiterhin vieles um Fußtritte, während die fortgeschritteneren Gruppen sich mit Kata und Kumite beschäftigten. Überall in der Halle wurde konzentriert trainiert, korrigiert, geschwitzt und gelegentlich versucht, sich die richtige Richtung der nächsten Technik zu merken.

Nach einer wohlverdienten Pause, die viele Teilnehmer direkt zum Kuchenbuffet führte, ging es in die letzte Einheit des Tages. Die Schwarzgurte arbeiteten unter anderem an verschiedenen Kumite-Kombinationen, die am Ende zum SKIF Kihon Ippon Kumite zusammengesetzt wurden. Die anderen Gruppen feilten intensiv an ihren prüfungsrelevanten Kata- und Kumiteformen – schließlich rückte der Sonntag bedrohlich näher.

Der Samstagabend klang anschließend deutlich entspannter in einem Restaurant aus. Statt Kiai gab es in kleiner Runde viele Gespräche, viele Lacher und natürlich gutes Essen. 

Frühstart am Sonntag

Am Sonntagmorgen zeigte sich schnell: Karateka schlafen offenbar nicht lange. Bereits ab 9 Uhr war die Halle wieder bestens gefüllt, denn alle 112 Prüflinge wollten noch einmal ihr Programm durchgehen.

Zum Start des Trainings um 10 Uhr brachte Alina beim Aufwärmen endgültig den Kreislauf aller Beteiligten in Schwung.
Danach wurde noch einmal intensiv trainiert. Die Braun- und Schwarzgurte übten unter Clyde Sensei die Kata Gangaku, während Grün- und Violettgurte letzte Tipps und Korrekturen für ihre Prüfungen bekamen. Auch die Weiß-, Gelb- und Orangegurte arbeiteten konzentriert an Grundtechniken und den entscheidenden Feinheiten.

112 Prüfungen und viele glückliche Gesichter

Dann wurde es ernst: Prüfungen! Und davon gab es reichlich – alleine 24 Karateka von uns. Besonders beeindruckend war die Altersspanne der Teilnehmer: Der jüngste Prüfling war gerade einmal 6 Jahre alt, der älteste stolze 76. Da sage noch einer, dass Karate keine Generationen verbindet.

Herzlichen Glückwunsch zur Prüfung

Zum neuen Gürtel gratulieren wir:

8. Kyu (Gelbgurt)

  • Asra
  • Christoph
  • Emil
  • Franziska
  • Jad
  • Jakob
  • Yvonne

7. Kyu (Orangegurt)

  • Adrian
  • Albert
  • Emilia
  • Kira
  • Merle
  • Thilo

6. Kyu (Grüngurt)

  • Emily
  • Finn
  • Kilian

5. Kyu (Violettgurt)

  • Helena
  • Lea
  • Moritz
  • Roni
  • Roza

4. Kyu (Violettgurt)

  • Angelika
  • Dennis
  • Havin

Am Ende konnten sich alle Prüflinge über gute Ergebnisse freuen. Entsprechend groß waren Erleichterung, Stolz und Freude nach einem intensiven Wochenende. Oder anders gesagt: Muskelkater vergeht – der neue Gürtel bleibt.

Shimazu
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