S.K.I.D.

 

Weit über 6000 Mitglieder sind im S.K.I.D (Shotokan Karate International Deutschland) organisiert und sind der Shotokan Internation European Föderation, sowie der Shotokan Karate International Föderation angeschlossen.
Weltweit ist der S.K.I. in über 100 Ländern vertreten, deren Bundestrainer in der Regel japanische Chefinstruktoren sind, die an der bekannten Takushoku Universität ausgebildet worden sind.
Unter der Leitung des Weltcheftrainers Hirokazu Kanazawa, 10. Dan, ist die Hauptaufgabe des S.K.I.F. die Bewahrung des traditionellen Karates, die sich auf die drei Säulen Kihon, Kata und Kumite stützt. Tradition, Etikette und Disziplin bilden den Grundstein für das tägliche Training.
Der Verband bietet optimale Trainingsbedingungen und Betreuung, die sich leistungssteigernd durch Gruppeneinteilung, Vorbereitungskurse, Kyu- und Danprüfungen und Meisterschaften auswirken.

Seit 1975 widmet sich Akio Nagai, 8. Dan, der Verbreitung und dem Erhalt der traditionellen japanischen Kampfkunst. Zudem ist er einer der Gründungsmitglieder des S.K.I.F.
Einem altem Samuraigeschlecht entstammend fing der heutige Nationalcoach im Alter von 15 Jahre mit dem Studium des Karates an und trat drei Jahre später in die berühmte Takushoku Universität in Tokio ein. Dort wurde er in den folgenden Jahren zum Karate-Instruktor ausgebildet und gilt heute als einer der brillantesten Techniker der Gegenwart, der weit über die Grenzen von Deutschland und Japan bekannt ist.
Sein harter und direkter Stil kann mit der japanischen Lehrform "ikken hisatsu", mit einem Schlag töten, verglichen werden. Seine schnellen und direkten Kombinationen stellt er auf den zahlreichen nationalen Lehrgängen, die regelmäßig von Karatekas aus ganz Deutschland und aus Europa besucht werden, immer wieder unter Beweiß.
Sein Training baut kontinuierlich auf den drei Säulen des Karates auf. Kihon, Kata und Kumite, werden auf jedem Lehrgang und während seiner Trainingseinheiten intensiv geübt.
Nach Auffassung von Shihan Nagai, kann man Karate nicht durch Bücher lesen erlernen, sondern nur durch beständiges Training.